Sollen wir sie wirklich retten?

Wie lange wird es Frau Merkel noch machen? Eine ziemlich langweilige Frage zu Beginn des neuen Jahres, verglichen mit einer, die selten gestellt wird:

Wie lange wird es die Gattung Mensch noch machen?

Dieses Auslaufmodell, das sich selbst den Titel „sapiens“ verliehen hat, obwohl eine wachsende Anzahl der jetzt existierenden Exemplare immer schneller und bekloppter an dem Ast s√§gt, auf dem alle sitzen. Selbst „erectus“ w√§re in den meisten F√§llen gelogen.

Noch seltener stellt irgendjemand die Frage: W√§re es denn schlimm¬†f√ľr die Erde, wenn es auf ihr keine Menschen mehr g√§be? Diese Sch√§dlingsart, die den Planeten innerhalb k√ľrzester Zeit zugrunde gerichtet hat?¬†Sollen wir sie wirklich retten?

Was meinen Sie, wie viel Zeit und Geld sollte Ihr Nachbar investieren, um eine rasant wachsende Population von Kakerlaken in seiner Wohnung am Leben zu halten? Das Problem ist, Sie und ich sehen uns stets in der Rolle des Wohnungseigent√ľmers bzw. des Nachbarn. Aber wir sind die Kakerlaken. Der Eigent√ľmer ist eine¬†Schildkr√∂te namens Gaia.

Die folgende Geschichte macht den globalen Schla­mas­sel etwas deutlicher und Ihre innere Einstellung dazu hoffentlich etwas lockerer.

Ein Mann erscheint auf der Polizeiwache. ‚ÄěMeine Frau ist seit Tagen verschwunden. Ich m√∂chte sie als vermisst melden‚Äú. Darauf der diensthabende Polizist: ‚ÄěHaben Sie ein Foto?‚Äú Der Mann gibt ihm ein Foto. Der Polizist schaut auf das Bild, er schaut seinen Kollegen an, der sieht sich auch das Bild an, sie schauen sich beide an. Die Dame auf dem Foto ist abgrundtief h√§sslich. Schlie√ülich wendet sich der zweite Polizist an den Besitzer des Fotos:¬†‚ÄěSollen wir sie wirklich suchen?‚ÄĚ

Allen Gender-Expert(inn)en mit nur bedingt lockerer Einstellung empfehle ich die glutenfreie, humorreduzierte Version:¬†Ein menschliches Wesen erscheint auf der/dem Polizeiwach(e). ‚ÄěMein(e) Lebenspartner(in) ist …“¬†

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