Freundschaft

Zum Tod von Georg Schaletzki

 

Einer meiner besten Freunde ist gestorben. Als ich am heutigen Morgen die Nachricht von seinem Tod erhielt, war ich fassungslos.

Gerade in letzter Zeit habe ich mich viel mit dem Thema Tod und Verg√§nglichkeit besch√§ftigt. Aber √ľber das Sterben nachzudenken und zu schreiben, das ist eine¬†Sache. Mit dem Tod eines Menschen fertig zu werden, der einem unsagbar vertraut war, mit dem man √ľber alles sprechen und √ľber vieles herzhaft lachen konnte, das ist eine ganz andere Sache.

Deshalb schreibe ich diesen Artikel. Um deutlich zu machen,¬†Philosophieren ist kein intellektuelles Schattenboxen. Es ist harte Arbeit. F√ľr jeden von uns.

Freundlich und Freundschaft stehen in der Projektphilosophie-Uhr an erster Stelle. Das war von Anfang an so, und es ist trotz einiger Überarbeitungen im Laufe der Jahre so geblieben. Ich trauere um einen unvergleichlichen Freund. Nie mehr werden wir zusammen im Café sitzen und reden, flachsen, lachen. Nie mehr werden wir uns zum Abschied umarmen. Ich will auch gar nicht Abschied nehmen, Georg. Deine lachenden Augen sind immer noch da.

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