Offener Brief an Juso-Chef Kevin K├╝hnert: Raus aus der GroKo und Start einer Fraktionsgemeinschaft SPD-Gr├╝ne – jetzt.

Lieber Kevin,

nach langer Zeit gibt es endlich wieder einen Anlass, stolz auf die SPD zu sein. Und genau darum geht es: Selbstachtung und (!) Machtoption.

In der gestrigen Bundestagsdebatte haben┬áJohannes Kahrs und Martin Schulz endlich Flagge gezeigt – gegen die Ewiggestrigen und Antidemokraten in unserem Land. Am selben Tag hast Du von der SPD-F├╝hrung verlangt, die Koalition mit CDU/CSU aufzuk├╝ndigen, falls der immer noch amtierende Verfassungsschutzchef nicht entlassen wird. Du hast dies als eine „Frage der Selbstachtung“ bezeichnet.

Deine Forderung nach Beendigung der GroKo ist goldrichtig und zum jetzigen Zeitpunkt absolut begr├╝ndbar. Aber ich f├╝rchte, diese Forderung wird nicht reichen. Was die W├Ąhlerinnen und W├Ąhler brauchen, ist ein echter Neuanfang, eine Perspektive f├╝r die Zukunft. Mein Vorschlag:

Strategische Partnerschaft SPD-Gr├╝ne,
erster Schritt: Bildung einer Fraktionsgemeinschaft im Bund,
Ziel: Diese neue Fraktion wird die st├Ąrkste im Bundestag
und stellt den Kanzler bzw. die Kanzlerin.

Vor fast einem Jahr habe ich dieses Projekt ORANGE in einem Blog-Artikel beschrieben, ausgehend vom Ergebnis der letzten Bundestagswahl:

 

 

Alles Weitere findest Du in meinem Artikel vom 20.11.2017.

 

Herzliche Gr├╝├če und viel Erfolg!

Bernhard M. Scheurer

 



1 Kommentar

  1. Alois —   7. Oktober 2018, 22:13 Uhr

    Mich erstaunt, dass Sie sich mit so etwas wie Kevin K├╝nert abgeben. Nach mehreren abgebrochenen „logie“-Studieng├Ąngen immer in politischen Seilschaften unterwegs. Blo├č keine duale Berufsausbildung oder betrieblich Arbeit.
    Nichts, was ein traditioneller SPDler braucht.

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