Neue K√∂pfe, neue Ideen, neue B√ľndnisse

Reden wir einmal nicht von den politischen Ereignissen der letzten Wochen. Reden wir von der Zukunft.

 

 

 

 

 

Diese vier K√∂pfe – Ralph Brinkhaus (CDU), Annalena Baerbock und Robert Habeck (beide DIE GR√úNEN) sowie Franziska Giffey (SPD) – stehen f√ľr frischen Wind und neue M√∂glichkeiten.

Allerdings, das was DIE GR√úNEN und die FDP schon geschafft haben, n√§mlich eine personelle Erneuerung der Parteispitze, m√ľssen andere Parteien erst noch leisten. Frau Giffey und Herr Brinkhaus sind also zun√§chst nur Hoffnungstr√§ger ihrer jeweiligen Partei.

Auf die Dauer reicht es nicht, nur von „Erneuerung“ zu reden und im √ľbrigen alles beim Alten zu lassen – siehe Merkel, Seehofer, Nahles etc..

Und was viele vergessen: Immer nur zu jammern √ľber die gro√üe Zahl der im Bundestag vertretenen Parteien, hilft niemandem weiter. Denn durch diese Vielfalt gibt es auch wesentlich mehr Optionen f√ľr B√ľndnisse, d. h. Fraktionsgemeinschaften und Koalitionen.

Bei 7 Bundestags-Parteien gibt es theoretisch 21 (!) m√∂gliche Zweierb√ľndnisse, von den Dreier- oder Viererb√ľndnissen ganz zu schweigen.

Selbst wenn man ein B√ľndnis mit einer bestimmten Partei – z. B. der AfD oder der Linken – ausschlie√üt, bleiben jeder Partei jede Menge Optionen.

Aber das Einzige, was wir in dieser √∂den GroKo-Zeit pr√§sentiert bekommen, ist Schnee von vorgestern: die Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU und das regierende Dreierb√ľndnis CDU-CSU-SPD.

Was in den K√∂pfen vieler Spitzenpolitiker fehlt, sind Phantasie und die Bereitschaft, sich von alten Denkmustern zu befreien. Und damit sind wir wieder beim Thema „neue K√∂pfe“.

P. S.: K√ľrzlich habe ich in einem offenen Brief an Kevin K√ľhnert (SPD) ein Zweierb√ľndnis SPD-Gr√ľne (Projekt ORANGE) ins Spiel gebracht, als Basis f√ľr eine neue Regierung „Kenia minus CSU‚ÄĚ. Vom B√ľro Kevin K√ľhnert habe ich seitdem nichts geh√∂rt. Vom B√ľro Annalena Baerbock erhielt ich inzwischen eine freundliche Mail zu diesem Thema. Mir scheint, die neuen Vorsitzenden der Gr√ľnen sind deutlich kreativer und flexibler im strategischen Denken als viele Spitzenpolitiker anderer Parteien.

 

Fotos:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ralph_Brinkhaus_2011.jpg?uselang=de
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Annalena_Baerbock_(cropped).jpg?uselang=de
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Robert_Habeck_20090917-DSCF1973.jpg?uselang=de
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pressefoto_von_Franziska_Giffey_(cropped).jpg?uselang=de
Kommentar schreiben
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.