Dortmund – Favre – Lindenberg

Ich mach‘ mein Ding …

 

… wenn der liebe Udo nichts anderes in seinem Leben auf die Beine gestellt h√§tte als diesen einen Song, m√ľssten wir ihm dennoch ein Denkmal setzen.

In der dritten Strophe des Song-Texts heißt es:

und wenn auch jeder sagt du spinnst
du wirst es genauso bringen
machst auf die charmante Art
mal elastisch
manchmal hart

Dann kommt der entscheidende Satz:

 

Manchmal musst du das Gl√ľck auch zwingen.

 

Ludwig van Beethoven, dem wir die Schicksalssinfonie verdanken, hat einmal gesagt: „Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen“. Kann man sich Lucien Favre, den Coach von Borussia Dortmund, in einer solchen Kampfszene vorstellen? Ich nicht.

Dieser Lucien ist ein kluger, liebensw√ľrdiger Mensch. Ja, er hat eine charmante und manchmal elastische Art. Er versteht sehr viel vom Fu√üball. Aber ihm fehlt die H√§rte. Er ist kein kein Beethoven. Und kein Mourinho, Zidane, Klopp oder auch Kovac.

Unter lauter Raubkatzen strahlt er die Angriffslust einer Maus aus. Seine Jungs haben eine halbe Fu√üball-Saison lang fast alle Gegner an die Wand gespielt. Und der Cheftrainer – immer bescheiden, immer leise – hat sich trotzdem stets geweigert, vom Gewinn der Deutschen Meisterschaft zu reden … bis er dann irgendwann vom Verlust sprach – obwohl zu diesem Zeitpunkt noch alles offen war.

Der nette Herr Favre hat seine jungen Spieler, die einmal voller Leidenschaft und Siegeswillen waren, alle zu M√§usen gemacht. Und seine viel zu fr√ľh ins Mikrofon gesprochenen Worte „Wir haben den Titel verspielt“ werden nun zur sich selbst erf√ľllenden Prophezeiung. Schade.

Ich denke, Favre muss nach Ende der Saison gegangen werden, falls er nicht selber geht Рwie schon des öfteren. Mourinho guckt schon um die Ecke.

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