Zu viel Schule, zu dumm f√ľrs Leben

Ab heute gibt es eine neue Internet-Plattform f√ľr die Themen Schule und Arbeitswelt, Abitur und Berufsabschluss. Die Kernthese dabei lautet: Bei jedem Sch√ľler kommt – fr√ľher oder sp√§ter – ein Punkt, wo es durch weiteres Schulbank-Dr√ľcken nicht besser, sondern schlechter wird; wo es h√∂chste Zeit wird, ins Arbeitsleben einzusteigen statt weiter am System Schule zu kleben und in Richtung Langeweile und Depression abzudriften.¬†Etwas plakativer gesagt: Abitur allein macht nicht gl√ľcklich.

Trotzdem schieben viele Eltern ihre Söhne und Töchter unverdrossen in langwierige Bildungsgänge, wo sie von beamteten Lehrern so unterrichtet werden, als wollten sie selbst alle einmal Oberstudienrat werden.

Da ich das derzeitige deutsche Bildungssystem f√ľr ziemlich krank halte, bin ich wie ein Arzt an die Sache herangegangen: zuerst die Diagnose, dann die Therapie. Diese enth√§lt einige radikale Ma√ünahmen, z. B. die St√§rkung der dualen Berufsausbildung und der¬†Projektarbeit¬†an den Schulen sowie die¬†Abschaffung des Beamtenstatus f√ľr Lehrer.

Solche Schritte w√§ren selbstverst√§ndlich¬†f√ľr die davon Betroffenen sehr schmerzhaft; deshalb wird seit Jahrzehnten das verabreicht, was nicht wehtut, aber eben den Zustand des „Patienten“ verschlimmert:¬†Ref√∂rmchen, Besch√∂nigung und Aufschieberitis.¬†Die vollst√§ndige „Krankenakte“ finden Sie unter:¬†www.zuvielschule.de.

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