Pl√§doyer f√ľr Schwarz-Rot-Gr√ľn …

… von¬†Gesine Schwan und Wolfgang Thierse¬†in einem SPIEGEL-Gastbeitrag¬†(vor wenigen Minuten erschienen)

 

Was Frau Schwan und Herr Thierse da vorschlagen in ihrem Artikel, geht schon stark in Richtung Projekt ORANGE. Freut mich.

Es ist alles wie bei meinem ORANGE-Modell, mit einem kleinen, entscheidenden Unterschied, den ich in Form einer Frage formuliere:

Wozu brauchen wir in dieser Konfiguration die CSU?

Schwan und Thierse sagen es selbst: In ihrem Modell h√§tte die Regierung eine zu gro√üe Mehrheit, die Opposition w√§re demgegen√ľber zu schwach. Und wenn schon in diesem Pl√§doyer die Inhalte in den Vordergrund gestellt werden – warum die CSU mit reinnehmen, die bei den Jamaika-Sondierungen st√§ndig die Gr√ľnen-Positionen durch den Kakao gezogen hat?

Viele werden sagen, die Union wird sich nicht auseinander dividieren lassen. Ich sage: Das ist Merkels Problem. Beziehungsweise das Problem der CDU mit ihrer ramponierten Vorsitzenden. Warum dreht Schulz nicht endlich den Spieß um und fordert von der CDU staatstragendes Verhalten РPatriotismus statt Partei-Egoismus?

Anders als Schwan und Thierse pl√§diere ich also nicht f√ľr Schwarz-Rot-Gr√ľn.
Ich pl√§diere f√ľr Rot-Gr√ľn/Schwarz, ohne CSU.
Nennen wir’s „ORANGE/Schwarz“.

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