Schach – die ideale Spielkonsole f√ľr Kinder

Haben Sie schon einmal mit einem F√ľnfj√§hrigen Schach gespielt?¬†Genau das habe ich am vergangenen Samstag gemacht, und ich war wirklich von den Socken. So viel Spielfreude, Begeisterung und Ausdauer hatte ich bei meinem kleinen „Gegner“ nicht erwartet.

Nat√ľrlich hatte ich mich ein wenig vorbereitet auf diese spezielle Schach-Session. Bei meinen Internet-Recherchen fand ich zun√§chst einen Text, den ich hier gern weitergebe als

Buchtipp:
Jörg Sommer, Bernd Rosen: Hilfe, mein Kind spielt Schach!
Verlag: Chessgate, 142 Seiten, kartoniert, 1. Auflage 2005
ISBN-13: 978-3-935-74812-4

Auf der Verlagsseite des Buchs findet man eine Leseprobe. Darin hei√üt es im Abschnitt „Schach als Reifungsprozess“ (S. 27 f.):

Denn Schach ist kein Gl√ľcksspiel (…) Es gibt keine W√ľrfel, keine Zuf√§lle im Spiel. (…) Es gibt keine Entschuldigung. Hat man verloren, war der Gegner eben besser. Das zu akzeptieren f√§llt schwer. Kindern besonders.
Doch nun die gute Nachricht: Verlieren kann man genauso lernen wie Gewinnen. Und das macht Schach so wertvoll gerade f√ľr Kinder.

Das Schachspiel ist also keineswegs bloßes Intelligenztraining. Die Kinder lernen, sich zu konzentrieren, sich an Regeln zu halten und vor allem: auf spielerisch-kreative Weise stets neue Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Bei meinen Recherchen stie√ü ich ebenso auf¬†das¬†Projekt „Kinderschach in Deutschland“. Die¬†Projektidee wurde auf der Basis von Forschungsstudien entwickelt und dann an etlichen Kindertagesst√§tten umgesetzt. Mein Vorschlag an Sie und an alle Eltern, Erzieher und Lehrer:

Mehr Schach in der Familie, in den Kitas und Grundschulen.

Machen Sie den ersten Schritt, an einem der Advents- oder Weihnachtstage. Mit Ihrer kleinen Tochter, Ihrem Neffen oder Enkel.

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Korrespondierender Artikel: Der gefesselte Springer

 

Foto: Alan Light, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ChessSet.jpg?uselang=de


1 Kommentar

  1. Frank L —   12. Dezember 2017, 23:03 Uhr

    Hallo Bernd,

    Heute schon geschacht?

    Schachspiel muss nicht nur trocken sein. Das haben vor ca. 56 sich zwei der bekanntesten Komiker aus der ehemaligen DDR auch gedacht. – Preil und Herricht (Das Schachspiel)
    In meinen Augen einfach nur genial – der cholerische Preil und Herricht als Contrapart – hier ein YouTube Link dazu

    https://www.youtube.com/watch?v=IBch76SxMHI

    Ansonsten guter Artikel!

    Gruß Frank

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